Herzlich willkommen zum Newsletter 3/09!

Liebe Fotografen und Freunde des Pixelprojekt_Ruhrgebiet!

Ungewohnt sparsam fallen im Moment die Ausstellungstermine der Museen aus, denn das Museum Folkwang in Essen und das Museum am Ostwall in Dortmund sind dabei um zu ziehen. Beide Häuser eröffnen 2010 in Aufsehen erregenden neuen Räumen. Da setzen die Ausstellung mit den Neuaufnahmen und die aktuellen Aktivitäten der Pixelprojekt-Fotografen doch ganz eigene Akzente!

Viel Spaß bei der Lektüre! Anregungen und Kritik sind willkommen!

Die Fotografen, Freunde und Förderer bei der Ausstellungs-
eröffnung 2009.
Foto: Diethelm Wulfert

Sie lesen in diesem Newsletter:
  • Ausstellung der Neuaufnahmen eröffnet
  • Pixelprojekt_Förderverein hat gewählt
  • Neue Ausstellung bild.sprachen
  • Pixelprojekt-Fotografen stellen aus
  • Aktuelle Fotoausstellungen im Ruhrgebiet
  • Was Pixelprojekt_Fotografen sonst noch unternehmen
  • Wissenswertes über Pixelprojekt-Fotografen
  • Neue Wettbewerbe

Ausstellung der Neuaufnahmen eröffnet

Noch bis 12. Juni sind die diesjährigen Neuaufnahmen ins Pixelprojekt_Ruhrgebiet im Wissenschaftspark Gelsenkirchen zu sehen. Die Jury hatte 34 Serien von 32 Fotografen ausgewählt. Zur Eröffnung kamen rund 400 Besucher. Bewerbungen für die nächste Ausstellung im "verflixten" siebten Jahr sind bereits eingetroffen. Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2009.

Fotos von der Eröffnung: www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de


Pixelprojekt_Förderverein hat gewählt

Andreas Mangen bleibt 1. Vorsitzender des Fördervereins und möchte noch mehr Einzelpersönlichkeiten als Mitglieder gewinnen. Bedeutendes neues institutionelles Mitglied ist das RuhrMuseum. Der Förderverein hat die aktuelle Ausstellung mit 2.500 Euro gefördert und ist damit ein bedeutender Geldgeber für das Projekt.

Info: www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de/foerderverein.php


Neue Ausstellung bild.sprachen

Vom 19. Juni bis 14. August zeigt das Projekt bild.sprachen die Ausstellung 137° im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Die Fotoarbeiten sind in einem mehrjährigen Kooperationsprojekt zwischen der FH Dortmund und der Tomas Bata Universität Zlin (Tschechien) in der Gummistiefelfabrik Novesta entstanden.

Info: winde@fh-dortmund.de


Pixelprojekt-Fotografen stellen aus

Johannes Backes Dokumentation über den Rückbau des Palasts der Republik als Zeitrafferfilm ist zu sehen in der Berliner "loftgalerie" vom 27. Juni bis 31. Juli.

Info: www.loftgalerie.de


Peter Buchwalds "Lichtbilder" sind vom 19. Juni bis 18. Juli in der Galerie Werkstatt in Gelsenkirchen-Buer zu sehen.

Info: www.kulturbox.de/galerien/gelsenkirchen


Arbeiten von Thomas Wolf sind bis 28. Juni innerhalb der Ausstellung "Livingstones Die Natur als Künstlerin" im RuhrMuseum auf Zollverein zu sehen. Bis 7. Juni zeigt er außerdem Bilder in der Leipziger Galerie für zeitgenössische Kunst als Teil von "Carte Blanche VI: EAST_for the record".

Info: www.ruhrmuseum.de und www.gfzk-online.de


Peter Kocbecks Serie "Phoenix aus der Asche" ist bis 10. Juli in der Praxis Dr. Vögler in Dortmund ausgestellt. Seine Arbeit "Stählerne Schlangen" mit Aufnahmen von den monumentalen Gichtgasleitungen der Kokerei Hansa zeigt die Stadtteilbibliothek in Dortmund-Scharnhorst bis 10. Juli.

Info: pkocbeck@hotmail.com


Knut Wolfgang Maron zeigt "Frühe Bilder über Landschaften 1979-1984) bis 19. September in der zone E in der Essener Kahrstraße.

Info: www.zone-e.info


Die Galerie C/O Berlin im ehemaligen Postfuhramt an der Oranienburgerstraße setzt vom 13. Juni bis 11. August die Serie "Talents" mit Fotografien von Anne Lass fort. "Talents" präsentiert angehende Fotografen und Kulturwissenschaftler an der Schwelle zwischen Ausbildung und Beruf.

Info: www.co-berlin.info


"Im Körper der Klänge - das Orchesterzentrum NRW " heißt die neue großflächige Foto-Installation von Georg Schreiber im Orchesterzentrum NRW in Dortmund.

Info: www.orchesterzentrum.de


Zusammen mit Dirk Salz zeigt Joachim Poths "TRANSPARENZ" bis 15. Juli im Max-Planck-Institut in Mülheim.

Info: www.mpi-muelheim.mpg.de


Helge Emmaneel zeigt Fotoarbeiten bis zum 1. Juni in der Ausstellung "ZEIT.RAUM / WIEDERSEHEN" im Kunstverein Kehdingen. Kehdingen liegt idyllisch an der Elbe in der Nähe von Stade in Niedersachsen.

Info: www.kunstvereinkehdingen.de


Noch bis 2. Juni sind Brigitte Krämers Arbeiten für das Fotobuch "die Bude – Trinkhallen im Ruhrgebiet" im Westfälischen Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zu sehen.

Info: www.lwl.org/LWL/Kultur/wim/portal/S/hannover/ort/


Aktuelle Fotoausstellungen im Ruhrgebiet

Albert Palowski, Fotograf, und Anika Beller-Kraft, Designerin, sind die Ersten, die ihre Arbeiten im neuen Ausstellungsraum von Heimatdesign vorstellen werden. Die Kreativagentur rückt ein Stück näher an das Dortmunder U heran und hat ab sofort am Ostwall im ehemaligen Fundbüro des Ordnungsamtes ein neues Zuhause.

Info: www.heimatdesign.de


Die ausgezeichneten Arbeiten des Wettbewerbs DESTROY / CREATE - BRIDGES FOTOPROJEKT 2009 sind bis 1. Juni in der Mischanlager der Kokerei Zollverein in Essen zu sehen. Ausgezeichnet wurden fünf Fotografen, darunter Pixelprojekt-Fotograf Christian Diehl.

Info: www.bridges-projects.com


Noch bis 18. August zeigt die Essener Galerie Schütte "Dieselbigkeit" von Thomas Hannapel.

Info: www.galerie-schuette.de


Im Bottroper Museum Quadrat sind 60 Landschaftsbilder von Bernhard Fuchs zu sehen. "Straßen und Wege" entstand in den letzten fünf Jahren in Oberösterreich und läuft bis 28. Juni.

Info: www.bottrop.de/mq


Was Pixelprojekt-Fotografen sonst noch unternehmen

Sebastian Moelleken hat sein Studium im Bereich Fotodesign an der FH Dortmund abgeschlossen. Entstanden ist ein Buch zum Thema "A40", für das noch ein Verleger gesucht wird. Zu sehen ist Sebastian Moellekens Arbeit vom 17. bis 19. Juli im Rahmen der Diplomausstellung in der FH Dortmund.

Info: http://a40.moelleken-fotografie.de


Der auf 100 Exemplare limitierte Kalender "Industrial Moods 2010" von Olaf Rauch ist erschienen. Die 13 Seiten des Kalenders zeigen ausgewählte Arbeiten aus den Jahren 2005 bis 2008 und sollen Appetit auf das bevorstehende Kulturhauptstadt-Jahr machen. Der Kalender kann über den Pixelprojekt_Bookshop bezogen werden.

Info: www.nullkunsteins.de und www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de/buecher.php


Christian Diehl hat die Dokumention "Umstrukturierung des Stahlstandortes Phoenix West in Dortmund zum Hightech Standort" fertig gestellt. Die Arbeit mit Architekturfotografie entstand im Auftrag der Wirtschaftsförderung Dortmund und ist Teil einer DVD-Produktion.

Im Herbst wird Christian Diehl während eines künstlerischen Projektstudiums des Künstlerdorfes in Schöppingen einen Kubikmeter Ackerboden mit Hilfe der Fotografie "untersuchen".

Info: www.diehl-fotografie.de


Stefanie Grebe bietet zwischen dem 6. Juni und dem 25. September an vier Wochenendterminen das Seminar "Das Erzählte und das Fotografierte" in der Neuen Schule für Fotografie in Berlin an. In dem Seminar nimmt sie Bezug auf eine Erzählung von Ingeborg Bachmann, zu der die Teilnehmer eigenständige Positionen beziehen sollen. Anmeldeschluss ist der 25. Mai.

Info: www.neue-schule-berlin.com


Wissenswertes über Pixelprojekt-Fotografen

Leonard Freed (1929 bis 2006) wird zurzeit mit einer Ausstellung in New York geehrt. Seine Serie "Black in White America" ist noch bis 13. Juni in New York zu sehen. Die Dokumentation entstand in den 60er Jahren während einer Reise durch die von Rassentrennung geprägten Südstaaten der USA.

Anlass für Leonard Freeds Auseinandersetzung mit dem Rassenkonflikt und der Bürgerrechtsbewegung war seine Begegnung mit einem schwarzen Soldaten, den er 1962 vor der Berliner Mauer fotografierte. Bei seinen Reisen durch Deutschland entstand 1965 die Serie "Made in Germany" über das Ruhrgebiet der Kohlekrise mit demonstrierenden Arbeitern, bedrohlichen schwarzen Halden, riesigen Stahlwerken im Hintergrund und Menschen, die im Sonntagsstaat der Tristesse ihrer Umgebung trotzen.

Die Dokumentation "Made in Germany"des Magnum-Fotografen wurde 2004 ins Pixelprojekt_Ruhrgebiet aufgenommen. Leonard Freed hoffte schon 1965: "Perhaps in the future the winds will cover the hills with fertile soil, green trees will grow, they will become parks, and tourists will come."

Info: www.brucesilverstein.com und www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de


Der fotografische Nachlass des Pixelprojekt_Fotografen Frithjof Hirdes (1939 bis 2006) wird in der Fotosammlung des Rheinischen Industriemuseums aufbewahrt, steht aber vorläufig nicht zu Arbeitszwecken zur Verfügung. Die Einarbeitung in die Sammlungsdatenbank wird längere Zeit in Anspruch nehmen.

Frithjof Hirdes arbeitete als Industrie- und Werbefotograf in Essen. Seine Serie "Verlassene Orte - Aufnahmen stillgelegter Industrie- Anlagen des Ruhrgebiets" wurde 2004 in das Pixelprojekt_Ruhrgebiet aufgenommen.

Info: daniel.stemmrich@lvr.de und www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de


Neue Wettbewerbe

Die Wüstenrot Stiftung hat den Förderpreis für Dokumentarphotographie 2009 ausgeschrieben. Der Wettbewerb richtet sich an junge Fotografinnen und Fotografen. Die Stiftung wird von der Fotografischen Sammlung des Museums Folkwang Essen beraten und unterstützt. Einsendeschluss ist der 14. September.

Info: www.wstg.de


In eigener Sache

Um aktuell und umfassender über die Aktivitäten der Fotografen des Pixelprojektes und die Fotoszene im Ruhrgebiet berichten zu können, schickt bitte Ausstellungstermine und Infos an makoetters@arcor.de


Der Redaktionsschluss für den nächsten Newsletter ist am 20. August 2009.

Pixelprojekt_Ruhrgebiet
Peter Liedtke
Munscheidstr. 14
D-45886 Gelsenkirchen
Tel. +49 (0)209-167-1021
Mobil +49 (0)171-8381976
Fax. +49 (0)209-167-1001

peterliedtke@pixelprojekt-ruhrgebiet.de
www.pixelprojekt-ruhrgebiet.de

Redaktion: Martina Kötters, makoetters@arcor.de
Programmierung: Christian Fritzkowski, www.additiv.net

© copyright 2003-2009
Pixelprojekt_Ruhrgebiet - Digitale Sammlung fotografischer Positionen als regionales Gedächtnis.
Sämtliche Nutzungsrechte der abgebildeten Fotografien liegen bei den jeweiligen Fotografen.

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